Vita

Ich gehöre zum Glück zu den Menschen, die Erfüllung in dem finden, das sie tun. Ich fühle mich lebendig, wenn ich wirken darf und habe mein Leben lang rein lustorientierte Entscheidungen getroffen. Die dennoch ganz schön zielorientiert waren.

Ich stehe für lebenslanges Lernen, Öffnung für das Leben und Selbsterlaubnis.

Playing Artist zu sein ist wirklich keine Berufsbezeichnung, es ist eine Lebenspraxis. Und somit eine Haltung. Dies ist also der Part, in dem ich mit meinen echten Qualifikationen herumwerfe, nicht den selbstzertifizierten.

Zurück zum Anfang.

„Ich sehe Dich irgendwie als Logopädin“, hatte eine Buchhändlerfreundin, mit der ich zusammen gelernt hatte, zu mir gesagt. Kurz recherchiert und peng – ich mich auch.

Als Buchhändlerin…

1991-1993 in Wyk auf Föhr

… war ich der Logopädiefachschule nicht sozial genug, also sammelte ich erst einmal Erfahrungen als Pflegehelferin….

1993-1995 in Lüneburg

….und wurde dann erst Logopädin – damals noch ein Sechser im Lotto.

1995-1998 in Hamburg

Als Logopädin geht es mir heute um Kommunikation und Selbstausdruck, also um Beziehungsgestaltung – und um die Verbindung zu sich selbst.

Während der Logoausbildung bekam ich mit, dass alle anderen Teilnehmer meiner Theatertreffen in einer Ausbildung waren. Was denn für eine? Schwupps wurde ich nebenbei Spiel- und Theaterpädagogin.

1998-2000 und 2009-2011 bei Dell’arte in Hamburg

Als Spiel- und Theaterpädagogin geht es mir um Spiel und Kunst, also Lebendigkeit.

Dann kamen die Kinder und mit ihnen die Energiearbeit zu mir. Wo verarbeitet man am besten eine spirituelle Krise? Richtig, in Kursen an einer Heilpraktikerschule. Es wurden zehn Jahre.

1999 – 2009 in Hamburg, Alchemilla

Als Energiearbeiterin geht es mir um Hingabe an den Lebensfluss und Verbindung mit dem Feld der Schöpfung.

Nach dem Erziehungsurlaub für unsere beiden Söhne, startete ich 2003 meine ersten Stimmseminare, Elternabende zur Sprachentwicklung und Theaterseminare.

Als Dozentin geht es mir um Haltung, also um werteorientierte Handlung

Danach kam die Entscheidung, noch einmal zu studieren. Angewandte Therapiewissenschaften: Logopädie. Schwerpunkt Gerontologopädie. Ich schummelte eines meiner Lebensthemen hinein und schrieb meine Bachelorarbeit über Elternberatung von hochbegabten Kindern.

2010-2012 in Hamburg, Hochschule Fresenius

Dann kam die Anfrage aus der VHS Lüneburg: Wie viele Seminare zu wie vielen Themen können Sie in kürzester Zeit aus dem Boden stampfen?

Ich konnte. Was für ein Geschenk! Seit 2013 bin ich offiziell als Prozessbegleitung in der Kita-Weiterbildung unterwegs. Und lasse alle meine Lebensthemen mit hineinfließen.

Und wenn man schon mit Vierzig seinen Bachelor macht, während man seinen Dachboden rausreißt, und dann merkt, dass man irgendwie für die Lehre geboren wurde und dabei einen ähnlichen Flow wie beim Theaterspielen erlebt, dann kann man sich ein Jahr später auch entscheiden, den Master of Arts zu machen. Innovative Veränderungsprozesse – (Kunstanaloges) Coaching und Systementwicklung – das klingt doch nach Spaß!

2013-2017 in Hamburg, MSH

Als Arts & Change-Coach geht es mir um Selbsterkenntnis und Ausdruck, also darum, die zu werden, die ich bin.

Zum Studienabschluss gönnte ich mir ein Ehrenamt. Der Gesprächskreis Hochbegabung und Hochsensitivität der DGhK startete im Herbst 2017 – und findet zur Zeit online statt.

Als Gesprächskreisleiterin und Angehörigenberaterin geht es mir um den stärkenorientierten positiven Blick und Kogregulation durch Selbstregulation.

Und da ich großer Fan von Christoph Riemer und fleißige Besucherin seiner Playing Arts-Treffen in Hamburg bin, kam 2018 von ihm die Einladung zum Playing Arts-Symposion, auf dem ich mich überraschend zum ersten Mal als Playing Artist selbstzertifizierte. Der Rest ist irgendwie Geschichte. Christoph, ich feiere Dich! Danke.

2003, 2010, 2017- … in Hamburg

Jeder dieser Schritte war ein kleiner Puzzlestein, den ich für mein Wachstum brauchte. Erst langsam kristallisiert sich eine Synthese meiner ganzen Lebensstränge heraus.

Ich bin ein ungeduldiger Mensch. Mich selbst habe ich über fast fünf Jahrzehnte aufgebaut. Der Weg meiner persönlichen Traumaauflösung und Heilung ist gleichzeitig der Weg meiner Freiberuflichkeit. Und der ist noch lange nicht beendet.

Ich lerne seit 2020 die Praxis der Ahnenmagie bei Ilka Sventja Jörg, was sich auch eher wie eine Ausbildung anfühlt und nicht wie ein Coaching.

2020 und 2021 habe ich die Ausbildung zum Systemisch-Integralen Coach und IOSA-Practitioner (Integrale Organisations-Strukturaufstellungen) bei Mack.Partners. Weil ich die integrale Theorie liebe und weil ich in einer Aufstellung von einer Sekunde auf die nächste ein mir unbekanntes Trauma auflösen konnte. Wer könnte da widerstehen?

Als integraler Coach geht es mir um die Selbsterlaubnis, meinen spirituellen Weg der Bewusstwerdung zu gehen (ich kann mich nicht mehr dagegen wehren, ich will mich nicht mehr verstecken) und die Evolution der Selbstheilungskräfte, auf die das Leben mich gestoßen hat, zu lehren.

Zur Zeit vertiefe ich meine Traumpraxis und lerne seit 2020 durch Charlie Morley und in zahlreichen Kursen bei Clare Johnson zu Deep und Transformative Lucidity, noch mehr Licht und Leichtigkeit in mein Leben zu bringen. 2022 starte ich die Dream Teacher Ausbildung bei Robert Moss.

Ich teile meine Prozesse inzwischen öffentlich. Das ist mein einziges Geheimnis. Mehr braucht es nicht – auch wenn ein Ordner voller echter Zertifikate und eine Schublade voller Selbstzertifizierungen dabei durchaus hilfreich sind.

Gib Dir selbst die Erlaubnis, Du selbst zu sein!