Luzides Träumen und Leben

Es gab da einen ganz großen Traum in meinem Leben, den ich lange nur für mich selbst weiterverfolgt habe.

Da meine tiefe Wertschätzung für die Botschaften meines Unbewussten nicht Halt macht vor Symptomen körperlicher, mentaler, emotionaler und spiritueller Natur, umarme ich auch meine Träume täglich fest und innig (Ich spreche hier natürlich von meinem Selbstheilungskurs „Umarme“Deine Symptome“).

Es sind meine Träume, die mich durch diese Zeit tragen.

Als ich im Sommer 2020 das luzide Träumen für mich entdeckte, da wusste etwas in mir: Da steht mein Name drauf. Inzwischen sind meine inneren Welten für mich so real wie die sogenannte Realität da draußen. Und sie beginnen, sich zu überlappen. Und das ist realer als vieles, das ich in der Welt erlebe.

Luzides Träumen bedeutet, dass ich träume, und weiß, dass ich träume.

Seit ich im November 2020 aus meiner ersten Begeisterung für die Möglichkeiten des Träumens heraus den Monatskurs im luziden Träumen in Ilkas Hexenhain erschuf, wünschte ich mir, daran wieder anzuknüpfen.

„Spiel(t)räume erwecken“ hatte ich es damals genannt. Es gab 30 Tage Input, geführte Meditationen zur Traumerinnerung, Trauminkubation, Entspannung, … und das Ganze wurde krönend abgeschlossen mit einem Online-Wochenendretreat mit gemeinsamen Austausch, Blockadenlösung, Teezeremonie und Wake back to bed-Ritual.

Ich habe nicht aufgehört, davon zu träumen, ich würde es irgendwie weiterleben. Nur bin ich nicht so häufig luzide in meinen Träumen. Ich war also blockiert und dachte, wie soll ich das – bei aller Liebe – weiterhin anbieten, wenn ich selbst nicht schaffe, verlässlich luzide zu werden? Trotz zahlreich besuchter Kurse, Workshops und Retreats, trotz zig gelesener Bücher zum Thema.

Meine Erfahrungen in zahlreichen Traumgruppen ließen mich anfänglich leicht verzweifeln, weil ich so viele Menschen kennenlernte, die das luzide Träumen regelmäßig erleben.

Aber dann kamen immer wieder die, die sich laut fragten: Wie kriege ich das in mein Leben?

Und ich nur: Hä? In meinem Leben habe ich das doch! Tagsüber lebe ich das total, ich will das, was ich tagsüber habe, auch im Traum erleben.

Und alle guckten mich immer wieder an: Wo ist Dein Problem? Wir wollen das, was Du hast, auch in unserem Leben.

Es hat ein bisschen länger gedauert, bis ich meine Tranceerfahrungen und Tagträume (als imaginativ hochsensitiv Veranlagte) als gleichwertig zum luziden Träumen angenommen habe.

Im Deeper Healing Aufbaukurs bin ich aus einer Trance in Ilkas Ahnenhotel, meiner Ahnenheilungsgruppe (die jeder haben sollte, wie ich finde), nicht zurück gekommen, sie läuft weiter nebenbei, ich bin mir voll eines Teils von mir bewusst, der in einer anderen Dimension ist.

Es ist unfassbar energetisierend.

Und wenn das nicht luzide ist, dann weiß ich nicht, was.

Ich selbst interessiere mich ja mehr noch für die Komponente des Lucid Living, also welche Auswirkungen das konsequente Anfreunden und Erkunden meiner Traumwelt auf die Natur meiner persönlichen Realität hat und wie selbstverständlich sich dadurch mein Bewusstsein und mein Wirkraum erweitern. Und das hört für mich nicht auf, wenn die Nacht vorbei ist.

Luzides Leben bedeutet, dass ich lebe, und weiß, dass ich lebe.

Spielerisch leicht führt mich mein Traumbewusstsein durch diese Welt.

Und so ist nun der Moment gekommen, damit rauszugehen. Völlig ungeplant. Völlig spontan. Es gibt jetzt in meinem Leben meine eigene Traumgruppe.

Ich habe eine kostenlose Facebookgruppe gegründet, das Lucid Living Dream Team, in der ich nicht wie im Traummonat täglichen Input gebe, sondern nur wöchentlichen. Denn Träumen braucht Zeit und Liebe.

Ich denke an die Möglichkeit, dass mithilfe dieser Inputs jede für sich selbst starten kann, eine Erforschung und Ankurbelung der eigenen Traumwelten zu erleben, getragen von der Gruppenenergie.

Ich denke an das Angebot zusätzlicher Treffen und Workshops für die tiefer Interessierten. Zubuchbare Module. In denen ich mich weiter austoben kann. Einmal monatlich eine Trance oder ein Treffen. Es wird langsam entstehen.

Ich spüre, wie mich meine Traumgruppen tragen und dass ich dort Menschen begegne, die sind wie ich. Anders formuliert: Bei denen ich mich mit meiner gesamten Erfahrungswelt zeigen kann und nichts zensieren muss, oder mich womöglich noch bremsen, wie sonst fast überall. Es sind Menschen, die mir folgen können, weil sie wissen, dass das, was wir sehen, hören, fühlen nicht zwangsweise das ist, das da ist. Dass da noch viel mehr ist. Und dieses viel Mehr – das möchte ich gern mit anderen teilen. In meiner eigenen Gemeinschaft.

Immer wieder sagen mir Menschen: „Du schenkst mir die Normalität, die ich brauche.“ „Ich fühle mich erst „normal“, seit ich DICH kenne!“ Das liegt daran, dass ich mit meiner hart erkämpften Selbsterlaubnis Dinge anspreche, die für mich zwar schon normal sind, die ich jedoch früher in Gegenwart anderer zensiert habe, weil ich nicht auffallen wollte, nicht anders sein wollte, …

Träumer allerdings sind potentiell glückliche und ausgeglichene Menschen, die sich selbst mit Augenzwinkern nehmen können. Unter Träumern bin ich gern. Was auch immer das für jeden einzelnen überhaupt bedeutet. Für mich brauchte es die Selbsterlaubnis, meinen Traumweg als ebenbürtig zu dem anderer anzuerkennen. Es gibt keine Regeln. Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Ich lade Dich ein, die Welt der Träume mit mir zu bereisen. Mit geschlossenen Augen, und mit geöffneten Augen.

Damit Du Dein Leben wie einen Traum gestalten kannst.

Denn was heißt denn überhaupt „luzide“? Es geht um Licht!

Es geht darum, Dich Deinem inneren Licht zu öffnen. Und das Universum in Dir selbst zu bereisen.

Bist du dabei?

Hier nochmal der Link zur Gruppe Lucid Living Dream Team

Wie das mit dem Träumen funktioniert

Ich strahle. Es ist der 12. Mond. Herbstmond.

Ich erträume ihn mir im Oktober 2020.

Ilka leitet uns an, das kommende Mondjahr zu orakeln. Wir sind eine Gruppe von acht Frauen. Regina lässt ihre Seele erklingen und begleitet uns in unsere Maltrancen.

Meine Hände suchen sich aus den bereitgelegten Orakelkartensets eines aus. Sie greifen gezielt zu den Delphinkarten. Ich führe sie nicht, sie führen mich. Ich öffne das Set. Schon purzelt mir eine Karte entgegen. Ich hebe sie auf. Es ist der Delphin des Träumens. Er sagt:

Folge Deinem höchsten Traum: Strebe nach dem inneren Licht.

Erst am zweiten Tag nach der Gruppengründung habe ich das „zufällig“ in meinem Mondjahresbild nachgeschaut. Ich habe also letztes Jahr, bereits VOR dem Monat, in dem ich das luzide Träumen in den Hexenhain brachte, geträumt, dass ich im Herbstmond des Folgejahres eine Traumgruppe gründen würde.

Das Lucid Living Dream Team – Verändere die Natur Deiner persönlichen Normalität.

Das ist es, was ich mit „Gestalte Dein Leben wie einen Traum“ überhaupt meine. Mein Traumbewusstsein ist voll verbunden mit der Schöpfungsquelle. Es weiß aus dieser Verbundenheit heraus also schon naturgemäß mehr als ich mit meinem Verstand – so sehr ich ihn mag – zu greifen weiß.

Ich habe mir mein Lucid Living Dream Team tatsächlich erträumt.

Es ist Herbstmond. Das ist die Zeit, Deine innere und äußere Arbeit in Balance zu bringen.

Deine Träume bestimmen Dein Leben. Ob es Dir bewusst ist oder nicht. Sie möchten ihre Weisheit mit Dir kommunizieren. Wenn auch Du Dich Deiner Traumwelt öffnen möchtest, komm unkompliziert dazu!

See you on the other side! 😉