Archiv der Kategorie: Fortbildungsangebote

Beobachtung und Dokumentation

  • Von der Wahrnehmung zur Beobachtung
  • Die Bedeutung der Beobachtung für das pädagogische Handeln
  • Methoden der Beobachtung
  • Beschreibungen von Beobachtungen
  • Deutung und Bewertung
  • Dokumentation z.B. Beobachtungsbogen, Lerngeschichten, Portfolio, Wanddokumentation
  • Handlungsphase
  • Analysieren und diskutieren über vorhandene Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren in der Praxis
  • Kennenlernen und Ausprobieren von Beobachtungsverfahren
  • Mögliche Beobachtungsverfahren:
  • Bildungsprozess-orientierte Beobachtungsverfahren (infans- Konzept, Bildungs und Lerngeschichten – Margaret Carr)
  • Diagnostisch-orientierte Beobachtungsverfahren (Sismik, etc.)

Pädagogische Konzeptentwicklung

Konzepte erstellen oder überarbeiten – und umsetzen

Lernende Organisation als Selbstverständnis

Pädagogische Konzepte kennen und daraus eigene Grundsätze ableiten (sich selbst und andere führen)


Ein Leitbild für die Organisation entwickeln und konkret im Arbeitsalltag umsetzen/einbringen.

Welches sind die Wirkfaktoren professionellen Handelns?

  • Selbstkompetenz als Basis professionellen pädagogischen Handelns

Bedingungen des Lernens
Beziehungserfahrungen & Biographie
Emotionale & kognitive Prozesse
Fähigkeiten und Interessen
Handlungs- und Lernfähigkeit, Motivation

  • Welche Werte wollen wir leben, welche Regeln klären und vereinbaren?
  • Was brauchen Kinder?

Wie Begabungsmodelle uns helfen können

  • Pädagogische Qualität definieren anhand des Nationalen Kriterienkatalogs

Lautsprachunterstützende Gebärden im Kindergarten

Eine spielerische Möglichkeit zur Unterstützung der Sprachentwicklung

Nicht nur hörgeschädigte Kinder, auch Kinder mit nur wenig Kontakt zum Deutschen profitieren nachweislich vom Einsatz lautunterstützender Kommunikation.

Mögliche Inhalte:

  • Zur Rolle von Gesten im Spracherwerb
  • Gebärdensysteme
  • Nonverbale Kommunikation
  • Lautsprachunterstützende Gebärden durch Bewegungslieder und Fingerspiele

Die Bedeutung des Hörens in der kindlichen Entwicklung

Entwicklung und Förderung des Hörens, der auditiven Wahrnehmung und -Verarbeitung sowie der phonologischen Bewusstheit

Das Thema Hörschädigung ist ein weites Feld. In der Diskussion unterscheidet man:

  • prälingual und postlingual ertaubte Kinder
  • leichte, mittlere und hochgradige Hörstörungen
  • fortschreitende Erkrankungen, die zum Hörverlust führen oder plötzlich eintretende
  • schwerhörige Kinder und schwerhörige Erwachsene
  • schwerhörige Kinder hörender Eltern und schwerhörige Kinder schwerhöriger Eltern
  • die Lautsprache und die Gebärdensprache

Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit

  • die Ursache ist eine organisch bedingte Hörschädigung im Außen-, Mittel- oder Innenohr
  • die Aufnahme des Schalls ist betroffen
  • auch „periphere Hörstörung“ genannt

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen

  • die Ursache liegt im Hörzentrum im Gehirn
  • die Verarbeitung und Wahrnehmung des Schalls ist betroffen,
  • auch „zentrale Hörstörung“ genannt

In dem Seminar geht es um folgende weitere mögliche Themen:

  • die Hör- und Sprachentwicklung bei hörenden Kindern
  • Woran erkenne ich, dass ein Kind gut hört?
  • Arten von Schwerhörigkeit
  • Abgrenzung auditiver Verarbeitung von phonologischer Bewusstheit
  • Was braucht ein Kind, das nicht gut hört bzw. keine ausreichende Sprachverarbeitung mitbringt?

Sockennähte & Co – Intensität und Hochsensitivität bei Kindern

Als ich mal gefragt wurde, ob ich mich zum Thema Kinder mit jemandem austauschen würde, platzte aus mir der Satz heraus: Aber klar, ich habe ein immenses Expertenwissen als Versagermutter.

Beispiel Lärm. Viele fühlen sich ihren Außenreizen völlig ausgeliefert. Ich hatte da mal einen spannenden Prozess, der mich die Sache neu betrachten ließ.

Als meine Kinder klein waren, haben sie viel geschrien. Besonders unser Kleiner war ein ausgesprochenes Schreikind. Über Monate und Jahre. Das hat mich abgesehen vom Schlafmangel auch psychisch total zermürbt.

In der Zeit hatte ich eine Freundin, die sich mich erst für sich auserkoren und danach wie weggeworfen hat. Ich war sehr verzweifelt und habe erkannt, dass mein Großer diesen unausgesprochenen Konflikt zwischen uns Frauen total ausagiert hat. Er wurde unhaltbar.

Ich musste allein für ihn da raus.

Dadurch, dass dieser Zusammenhang zwischen meinen ungeklärten Gefühlen und der Unruhe meines Sohnes so unfassbar deutlich war, konnte ich es übertragen.

Mir wurde klar, dass ich das Schreien meines Kleinen nicht ertrug, weil ich das Schreien meines eigenen verlassenen inneren Kindes nicht hören wollte. Ich bekam im Außen präsentiert, was ich mir im Innen nicht anschauen wollte. Und zwar so lang, bis ich es mir anschaute.

Mich endlich liebevoll mir selbst zuwandte.

Wenn ich jetzt merke, dass mich im Außen etwas triggert, dann halte ich inne.

Nehme Kontakt auf mit der Unruhe in mir.

Dem Wüten in mir.

Dem Lärm.

Um diese liebevoll einzuladen und mit Neugier zu betrachten. Einfach nur zuzulassen. Ihnen Raum zu geben. In sie hineinzuatmen. Im Grunde suche ich die Resonanz in mir.

Seitdem weiß ich, dass ich der Welt nicht ausgeliefert bin. Wirklich nicht.

Diese Fortbildung wurde für Eltern entwickelt, die ihre Kinder durch intensive Gefühlsstürme begleiten möchten, und für pädagogische Fachkräfte, die gefühlsintensive Kinder besser verstehen möchten.

Zum Hintergrund: Kazimierz Dabrowski beschreibt die bei manchen hochbegabten Kindern und Erwachsenen erhöhte Intensität der Erfahrung und Wahrnehmung der Außenwelt und der emotionalen Zustände anderer Menschen. Viele zeichnen sich durch eine besondere Hochsensitivität, eine schnellere, gründlichere und feinere Verarbeitung der Sinneswahrnehmung, aus.

Diese Ausprägungen werden in fünf Bereiche eingeteilt, in die psychomotorische, sensorische, intellektuelle, imaginative und emotionale Hochsensitivität.

Die Betroffenen haben ein sehr hohes Empfindungsvermögen, können ihre tief empfundenen Gefühle im ebenso extremen Ausmaß äußern – und durch ihre Intensität sehr anecken und missverstanden werden. Bereits als kleine Kinder zeigen sie häufig im Gegensatz zu ihren Altersgenossen eine größere Lebendigkeit und Wachheit, meist in Kombination mit einem schnellen Reaktionsvermögen und einem Sinn für Essenz, Tiefe und Komplexität – die sich im Alter nicht verliert.

Aufgrund Dabrowskis Forschung seit den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts und ihrer weiterführenden Entwicklung können wir passende Unterstützung in der sozial-emotionalen Entwicklung hochbegabter Kinder leisten.

Mit einem positiven Blick werden Ideen und Lösungen aufgezeigt, anhand deren hochbegabte Kinder, die eine oder mehrere Formen der Hochsensitivität zeigen, stärken- und ressourcenorientiert begleitet werden können.

Spiel und Theater

2011 wurden wir auf der Abschlussfeier unseres Ausbildungskurses gebeten, aus dem Bauch heraus innerhalb von 10 Minuten schriftlich darzustellen, warum wir das machen, was wir tun, sprich: Was für uns Spiel- und Theaterpädagogik bedeutet:

„Ich bleibe in Kontakt mit meinem Inneren Kind und drücke auf phantasievolle Weise aus, was mich bewegt, setze auf diese Art gebundene Energie frei und gewinne mehr Lebensfreude. Spontaneität spielt auch eine Rolle. Lebensfesseln abzulegen.

Indem ich meine Ausdrucksmöglichkeiten erweitere, lerne ich mich und andere auf einer neuen Ebene kennen. Im Bezug auf andere kann ich neugierig sein und sie kennenlernen und anspitzen, auf eine Art und Weise sie selbst zu sein, dass unsere Beziehung in einer hohen Qualität und Tiefe an Farbe gewinnen kann. Es findet eine Begegnung statt, die lebensverändernd wirken kann.

Spiel bedeutet Freude leben. Forschen.

Ich mache das, um mein Leben zu bereichern und meinen Erfahrungshorizont zu erweitern. Ich weiß auch, dass ich gut bei anderen die Weichen stellen kann, dass sie ihren Ausdruck verbessern können, kann Blockaden erkennen und auflösen. Dem Ernst dieser Blockaden braucht man auf der Ebene des Spiels nicht zu begegnen.

Fazit: Freude, Begegnung, Tiefe, Veränderung sind die Schlagworte. Spiel kann wirken, und das auf allen Ebenen.

ICH SELBST SEIN. Das kann ich nur im Spiel.“

Neugierig geworden? Dann buchen Sie mich für einen maßgeschneiderten Workshop!

Im Bereich Spiel- und Theaterpädagogik:

  • Playing Arts
  • Lebendiges Präsentieren
  • Playback-Theater
  • Entwicklung einer Szene
  • Rollenarbeit
  • Improvisationstheater
  • Heldenprinzip
  • Erzählkunst
  • Kreatives Schreiben
  • Gruppendynamik
  • Schauspieltraining
  • individuelles Coaching für Theatergruppen

Hochbegabte Kinder – eine Herausforderung im pädagogischen Alltag


Hochbegabte Kinder unterscheiden sich erst einmal nicht von anderen, sie können jedoch z.B. sehr wissensdurstig, willensstark und diskutierfreudig sein und Pädagogen gezielt an ihre Grenzen bringen. Die Chancen und Problembereiche in der Entwicklung hochbegabter Kinder werden vorgestellt. Anhand Forder- und Fördermaßnahmen der Begabungspädagogik, die die Stärken der Kinder berücksichtigen, können sinnvolle Interventionsmöglichkeiten für Elternhaus und Kindertagesstätte aufgezeigt werden.

  • Theoretische Grundlagen
    • Intelligenzentwicklung
    • Merkmale von Hochbegabung
    • Chancen, Risiken und Problembereiche hochbegabter Kinder 
    • Begabungsmodelle
  • Hochbegabtenförderung
    • Interventionsmöglichkeiten mit pädagogischem und psychologischem Schwerpunkt
  • Die Förderung der Beziehung zum hochbegabten Kind

Hochbegabte Kinder in der logopädischen Therapie

Hochbegabte Kinder unterscheiden sich erst einmal nicht von anderen, sie können jedoch z.B. sehr wissensdurstig, willensstark und diskutierfreudig sein und Therapeuten gezielt an ihre Grenzen bringen. Manche Kinder können in einigen Bereichen, insbesondere dem Sprachlichen, unter Umständen sehr weit entwickelt sein. Wenn sie im emotional-sozialen Bereich dann altersgemäß entwickelt sind, wirken sie im Gegensatz zu der gezeigten Begabung oftmals besonders „zurück“. Eine Hochbegabung wird dann auch von den eigenen Eltern unter Umständen nicht gesehen oder ernst genommen.

In diesem Seminar geht es darum, einige Merkmale, die hochbegabte Kinder zeigen können, kennenzulernen, um hochbegabte Kinder erkennen zu können und für die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder sensibilisiert zu werden. Es werden verschiedene Begabungsmodelle, Lerndispositionen sowie die Chancen und Problembereiche in der Entwicklung hochbegabter Kinder in Kindergarten- und Schulalter vorgestellt.

Anhand von bewährten Forder- und Fördermaßnahmen der Begabungs- und Begabtenpädagogik, die die Stärken der Kinder berücksichtigen, können sinnvolle Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die bekannteste dieser Methoden ist das Enrichment, die Anreicherung. Gemeinsam erarbeiten wir Transfermöglichkeiten für die logopädische Therapie.

Weiteres Thema sind die speziellen Bedingungsfaktoren hochbegabter Schulkinder mit LRS, die sich weder mit den bisherigen LRS-Theorien noch mit den vorhandenen Hochbegabungstheorien hinreichend erklären lassen. Aufgrund von nicht synchron verlaufenden Entwicklungsprozessen, die z.B. dazu führen, dass die Schreibmotorik den schnellen Denkvorgängen nicht hinterherkommt, kann es zu gleichzeitiger Unter- und Überforderung kommen.

Weiteres Thema wird die Angehörigenberatung und die speziellen Bedürfnisse von Eltern hochbegabter Kinder sein. Da diese mit ihren Kindern vielfach anecken, ist eine behutsame Begleitung notwendig, damit sie wieder Mut schöpfen können. Zuversichtliche Eltern, die die besonderen Förder- und Fordermöglichkeiten verstehen, verhelfen ihren Kindern zu einer Umwelt, in der sich ihr Potential entfalten kann.  Ein besonders wirksamer Zugang in der Begleitung von Kindern und ihren Eltern zeigt sich in der Erforschung unserer eigenen Selbstkompetenzen.

Seminarinhalte:

– Hochbegabung: Modelle und Definitionen
– Chancen und Problembereich
– Hochbegabtenförderung und -motivation
– Hochbegabung und LRS
– Beziehung und Kommunikation
– Elternberatung
– Selbstkompetenzen

Reflexionstag für pädagogische Fachkräfte

Sie bestimmen den Fokus! Soll es um die bestmögliche Förderung der Kinder gehen?

Sprachförderung oder Entwicklungsförderung im Kita-Alltag – Eine Frage der Haltung

Soll es um Prävention und Selbstfürsorge der Erzieherinnen gehen?

Haltung entwickeln im Kita-Alltag

Dieser Workshop ist eine Einladung für pädagogische Fachkräfte, ihre pädagogische Haltung zu reflektieren und sich mit anderen darüber auszutauschen. Anhand von Methoden aus dem kunstorientierten Coaching bekommt jeder Teilnehmer die Möglichkeit, sich seiner eigenen Stärken bewusst zu werden und diese auf die Berufsrolle zu übertragen.

mögliche Inhalte:

  • Reflexion und kollegialer Austausch
  • Bildung und Lernen in der frühen Kindheit
  • pädagogische sprach- und entwicklungsförderliche dialogische Haltung
  • Berufsrolle und Rolle als Sprachförderkraft bzw. pädagogische Fachkraft
  • Selbstfürsorge

Projektarbeit mit Kindern

Fragen der Kinder zu beantworten, Zusammen zu wirken, gemeinsam zu Forschen – Projektarbeit ist ganzheitliche Bildung, sie stärkt, fördert und macht Spaß.

Sie setzen ein Beobachtungsinstrument ein und streben nun die nächsten Schritte der Förderung ihrer Kinder an.

In diesem Seminar geht es darum, Ideen zu sammeln, welche Projekte sinnvoll für Ihre individuelle Einrichtung zu entwickeln sind. Anhand ihrer bestehenden Dokumentation erhalten Sie die Gelegenheit, zu reflektieren, welche Angebote Sie ihren Kindergruppen machen möchten. Der Fokus liegt dabei auf den Interessen der Kinder.

Unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus frühkindlicher Bildung, Lernen und Entwicklung sowie Einbezug der verschiedenen Bildungsbereiche – wie dem naturwissenschaftlich-technischen oder dem künstlerisch-musischen, Sozialverhalten, Naturerleben, Körper, Bewegung, Spiel und Gesundheit… – erstellen Sie ein praktisch umsetzbares Konzept. Zusätzlich werfen wir einen Blick auf die sprachförderliche Umsetzung.

  • Frühkindliche Bildung und Lernen
  • Bildungsbereiche
  • Nächste Schritte der Förderung
  • Ideensammlung
  • Reflexion
  • Konzepterstellung bis zur praktischen und sprachförderlichen Umsetzung